Chronik

Mitte des 19. Jahrhunderts erwirbt Peter-Christian Koppelberg die städtische Öl- und Getreidemühle in Wasserfuhr. Einige Jahre später übernimmt sein Sohn Josef das Geschäft. Er baut an die Mühle eine Molkerei an und gründet eine Molkereigenossenschaft. 1894 bis 1896 errichtet er nebenan noch eine Gastwirtschaft und lässt einen Park mit großem Kahnteich anlegen. Zu dem Wirtshaus wird ein Saal errichtet, der 250 Personen Platz gewährt und zusätzlich mit Sporteinrichtungen ausgestattet ist. Dieses Angebot wird gerne genutzt, und man gründet 1910 den Turnverein Wasserfuhr, der schnell über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Nach dem 1. Weltkrieg wird 1919 außerdem der Schützenverein Wasserfuhr gegründet, der auf der Wiese oberhalb des Parks einen Schießstand errichtet.

 

In dieser Zeit ist die "Sommerfrische Wasserfuhr" ein beliebtes Ausflugsziel für Wipperfürther und Halveraner Familien, und aus dem nahen Ruhrgebiet reisen die ersten Feriengäste an. In den Kriegsjahren 1939 bis 1945 kommt das Geschäft jedoch fast ganz zum Erliegen, so dass Nachfolger Clemens Koppelberg nach dem zweiten Weltkrieg ganz neu beginnen muss: Der Park wird als Gartenrestaurant wieder hergerichtet. Der Saal, der in den Nachkriegsjahren als Zufluchtsort für Flüchtlinge aus dem Osten diente, wird Anfang der Fünfziger Jahre abgerissen.

 

1959 übernimmt Sohn Helmut den Betrieb. Zusammen mit seiner Frau Josefa renoviert er in den folgenden Jahren das alte Haus. Erst mit einem kleinen, dann stetig wachsenden Angebot, knüpfen sie an die Tradition des Hauses an. Schnell erarbeiten sie sich einen guten Ruf. An den Wochenenden ist der Betrieb mit Hochzeiten und anderen Feierlichkeiten ausgebucht. Aus diesem Grund beschließen sie Ende der 70er-Jahre, anzubauen: Im April 1980 wird die große Eröffnungsfeier im neuen Haus gefeiert, das nun mit einem großen Speiseraum für bis zu 120 Personen, zwei Bundeskegelbahnen und 6 Hotel-zimmern ausgestattet ist.

 

1991 übernimmt Sohn Jürgen den Betrieb. Unterstützt durch seinen Bruder Christian als Koch führen sie die Familientradition fort. Das Zimmerangebot wird erweitert: 18 Hotelzimmer und eine Ferienwohnung stehen nun zur Verfügung. Mit den Söhnen Jan und Niklas wächst nun schon die 5. Generation heran.

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